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Spätherbst 1. November 2020

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Sieh wie im Herbst die Sonne leuchtet,
milder als sonst den Landstrich umstrahlt,
wie sie mit Licht und Schatten freundlich
schöne Figuren ans Himmelsrund malt.

Nimm dir die Zeit, die Zeit zu deuten.
Gnade und Friede bringe ins Haus!
Bleibe nicht starr am Wege stehen.
Setze dich heilsam der Wandelkraft aus.

Einsicht, Erkennen ruft zur Reife.
Glimmer und Glanz verschwinden recht bald.
Jetzt, da die Tage kürzer werden,
suche die Herberge, suche den Halt!

Josef Butscher

Du bist ein Gott der Gnaden 1. November 2020

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Du, Herr hast mich erwählt.
Ich leb mit dir verbunden.
Ich hatt’ das Ziel verfehlt.
Nun hab ich heimgefunden.

Ich weiß, dass du mich liebst.
Du bist ein Gott der Gnaden.
Wo du die Schuld vergibst,
strahlt Licht auf allen Pfaden.

Wo du die Schuld verzeihst,
verändert sich das Leben.
Wo sich dein Wort beweist,
wächst Frucht, dich zu erheben.

Josef Butscher

Sinn und Ziel 1. August 2019

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Kloster-Herrenalb-2017-06.1

Die Versuchung suchen

und Gott negieren,

ist Hybris.

 

Ohne die Realität Gottes

ist alles Denken absurd.

Ohne die Gnade Gottes

ist alles Handeln gnadenlos.

 

Keiner lebt unschuldig in der Welt.

Alle sind verstrickt ins gefällige Versagen

und die streunende Nachlässigkeit.

 

Sinn und Ziel

ist nur mit Gott zu finden.

 

Darum: Tritt ein

in den Kreis der vollendeten Versöhnung!

Josef Butscher

Wenn du die Grenze nicht wüsstest 1. Juni 2018

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Kornfeld-2010-07.2595

Sieh die Bestrickung des Geistes,

sieh die Wallung des Gemütes,

sieh, wie verfänglich verwoben

die Regungen der Seele!

 

Verhängnis waltet über dem Tun des Menschen.

Im Wachen, im Traum, allüberall

verfolgt ihn der Schrei der Gewalt,

der Bestürzung, der Ohnmacht.

Was ist? Was besteht?

Baut überall um uns nicht Armut ihr Haus?

Abstieg und Fall

sind die Zeichen der Zeit.

 

Und doch: Wenn du die Grenze nicht wüsstest,

bliebe dir Sehnsucht nicht fremd?

Und doch: Wenn alles geklärt,

wäre nicht Stolz das Gefährt deiner Wahl?

 

Nur wer sich selbst verfehlt,

wartet auf Heilung.

Keiner empfängt,

was nicht zuvor erbeten.

Und keiner teilt aus,

was nicht zuvor die Gnade gebar.

Erhoben wird nur der Geringe.

Josef Butscher

 

Vogel Tag 31. März 2017

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Müde lässt der Vogel Tag

seine Flügel fallen.

Was auch zählt der Stundenschlag:

Gott wacht über allen.

 

Vogel Tag schlüpft schon zu Nest,

will nun endlich schlafen.

Gottes Gnade hält dich fest.

Du bist frei von Strafen.

 

Vogel Tag ist eingenickt,

träumt vom schönen Singen.

Dem, der Tag und Nacht geschickt,

sollst du Lob darbringen.

 

Josef Butscher

Vor Gott 1. Dezember 2015

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Glockenturm-Kreta-2015.-533

Unsre Ohnmacht ist
Stärke vor Gott.

Unser Mangel ist
Reichtum vor Gott.

Unsre Leere ist
Fülle vor Gott.

Dasein vor Gott heißt
Gnade erbitten.

Dasein vor Gott heißt
Segen empfangen.

Josef Butscher

Lange Jahre 1. März 2015

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Biet.Mot.-Japangarten-647

Hast lange Jahre

umsonst gesorgt. Nun weißt du:

Leben ist Gnade.

Josef Butscher

Es sind nicht die Zeitperioden 1. Juli 2014

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Leuchtturm-Kreta-2012-DSC_6

Es sind nicht die Zeitperioden,

es sind nicht die Jahre, Tage, Stunden,

es ist der Augenblick, Bruchteil einer Sekunde,

der die Wendung bringt!

Wenn göttlicher Geist dich trifft

wie ein Blitz,

zuckend, flammend, erregend,

stehst du geblendet, fragend, bereit. – Wofür?

Warum zögerst du?

War dir zu kurz die Gnade der Erleuchtung?

Hattest du Kurzweil erwartet,

eine Augenblickssache, die bald verfliegt

wie romantischer Duft!

Jetzt ist die Zeit der Errettung!

 

Wer in den Spiegel der Wahrheit geschaut hat,

geht verändert davon,

geht mit Jesus durchs Leben.

Josef Butscher

 

 

Wenn die Erinnerung 1. April 2014

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Segelschiff-u.-Leuchtturm.-

Wenn die Erinnerung

an die dunklen Stunden

abfällt

wie eine ungenießbare Frucht,

der brodelnde Graben der Unruhe

sich besänftigt,

nach dem Dickicht der Befürchtungen

die Lichtung sichtbar wird,

ist die Verstoßung

nicht vollzogen.

 

In die hellen Wolken

steigt auf

die Taube der Gnade,

und auf den Wogen des Winds

setzen Friedensboten

das Segel.

Josef Butscher

Gedanken des Friedens 1. Januar 2014

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Boot-Lanz-DSC_4794

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.
(Jeremia 29,11)

Gedanken des Friedens
mögen dich lenken.
Gedanken des Friedens,
reich an Geschenken.

Sie werden dir helfen,
Böses zu meiden;
sie machen geduldig,
trösten im Leiden.

Sie flößen dir Mut ein,
fest zu vertrauen;
sie helfen dir, fröhlich
vorwärts zu schauen.

Gedanken des Friedens:
Zeichen der Gnade.
Gedanken des Friedens:
Licht auf dem Pfade.

Josef Butscher

(Aus: Wachsen in der Liebe, Seite 145)