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Gedankenfreiheit 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Haiku.
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baum-markiert-2010-11-4351

Gedankenfreiheit!

Wir haben sie. Doch es herrscht

Gedankenstarre.

Josef Butscher

Was ihm fehlt 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Gedicht mit Foto.
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stoffe-2014-04-5132

Ein ausgekochter Bursche.
Mit allen Wassern gewaschen.
Stammkunde im Hygiene-Shop;
wiedererkennbar
an seiner weißen Vorzeigeweste.
Insgesamt ein Vorzeigetyp.
Es mangelt ihm an nichts.

Doch.
Ihm fehlt
ein soft duftiges
Gewissensruhekissen
im Schlafzimmer.

Josef Butscher

Zeitlos 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Meditation mit Foto.
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vogelhaeuschen-2016-09-975

Zeitlos
säuselt der Wind,
bewegt sich
von Stille zu Stille,
erweckt zum Schweigen,
verheimlicht nichts.

Zeitlos
säuselt der Wind.

Josef Butscher

Zeit 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Aphorismus mit Foto.
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zweige-im-fluss-2011-05-55

Als die Zeit aufs Tempo drückte, rückentwickelte sich das Leben.

Josef Butscher

Der Sommer verlässt seinen Garten 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Gedicht mit Foto.
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rosa-blueten-2016-09-9779

Der Sommer verlässt seinen Garten
und zieht sich bescheiden zurück,
er übt sich im Neues erwarten
und träumt vom vergangenen Glück.

Das sei uns als Gleichnis gegeben:
Was wächst, soll in Fülle gedeihn.
Wir könnten zwar weltoffen leben,
doch schließen uns freiwillig ein.

Wir sollten die Stille erkennen,
doch gehen zu hastig, zu weit.
Durch ständiges Jagen und Rennen,
genießen wir nicht mehr die Zeit.

Doch schnell wie ein Sommer sich wendet
zur Zukunft mit prüfendem Sinn,
so bald ist das Leben beendet,
das fragt, was ich war, was ich bin.

Wir Menschen sind hier wie ein Garten,
stets Ansicht und Abschied im Blick,
gepflanzt, um zu sein – und zu warten
aufs bleibende, ewige Glück.

Josef Butscher

Sich an Gott anlehnen 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Gedicht mit Foto.
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baum-landschaft-sommer-4

Sich an Gott anlehnen
wie an die gerillte Borke eines Baumes,
markant und doch bequem;
bei ihm Halt suchen,
nichts erzählen, nichts erbitten,
nur schweigend verweilen
und auf den Wind des Geistes hören
wie auf das Flüstern der Blätter,
den Hauch des Geistes einatmen
wie Grünluft,
wissend: ER ist da.

Sich an Gott anlehnen,
Halt suchen
und bei ihm Ruhe finden.

Josef Butscher

Für das Gute 2. Oktober 2016

Posted by josefbutscher in Aphorismus mit Foto.
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magnolien-2016-04-9328

Ihr für das Gute Aufgeschlossenen, seid entschlossen, das Gute zu tun!

Josef Butscher